Sterneköche · Tim Raue

Auszeichnung

Ein Stern im Restaurant 44 und der Titel Koch des Jahres

Thibault Van de Sompele Von Thibault Van de Sompele 2 Min. Lesezeit Veröffentlicht

Kurz gesagt

Im Swissôtel am Kurfürstendamm macht Raue das Restaurant 44 zu einer ersten Adresse. 2007 kommen der Michelin-Stern und die Auszeichnung von Gault&Millau.

  • Raue wurde 2000 und 2005 Berliner Meisterkoch[1].
  • 2005 ernannte ihn Gault&Millau zum Aufsteiger des Jahres[1].
  • Das Restaurant 44 im Swissôtel Berlin erhielt 2007 einen Michelin-Stern[1][2].
  • 2007 kürte Gault&Millau ihn zum Koch des Jahres[1][2].

Nach seinen ersten Jahren als Küchenchef sucht Tim Raue eine größere Bühne. Er kocht in den Kaiserstuben und im Ritz-Carlton Schlosshotel[1]. Die Berliner Gastronomie wird auf ihn aufmerksam. Im Jahr 2000 wird er Berliner Meisterkoch[1].

Ein Hotel als Bühne

Dann wechselt er ins Swissôtel Berlin. Dort ist er als Executive Chef für das Restaurant 44 verantwortlich[1]. An seiner Seite arbeitet Marie-Anne als Restaurantleiterin[2]. Die beiden sind ein eingespieltes Team, in der Küche und im Gastraum.

Raue arbeitet in dieser Zeit an seinem eigenen Stil. Später wird das Spiel aus Süße, Säure und Schärfe zu seiner Handschrift. Das Magazin fizzz beschreibt genau diese Philosophie als Kern seiner Küche[3].

Die Kritiker werden aufmerksam

2005 erhält er zum zweiten Mal den Titel Berliner Meisterkoch[1]. Im selben Jahr nennt ihn Gault&Millau den Aufsteiger des Jahres[1]. Das ist ein deutliches Signal. Die Tester haben ihn auf dem Radar.

Zwei Jahre später folgt der große Sprung. 2007 bekommt das Restaurant 44 einen Michelin-Stern[1][2]. Gault&Millau vergibt 18 Punkte[1]. Und der Guide ernennt Tim Raue zum Koch des Jahres[1][2].

Für einen Mann, der als Jugendlicher in Kreuzberg auf der Straße stand, ist das eine erstaunliche Wendung. Gut fünfzehn Jahre nach dem harten ersten Lehrjahr gehört er zu den besten Köchen Deutschlands.

Was der Titel bedeutet

Der Titel Koch des Jahres ist mehr als eine Urkunde. Er macht einen Koch in der ganzen Branche bekannt. Hotels und Investoren interessieren sich nun für Raue. Und er selbst hat Lust auf mehr Verantwortung.

Das Angebot kommt schnell. Ein Jahr später verlässt er das Swissôtel. Er geht an eine der berühmtesten Adressen der Stadt, zum Hotel Adlon am Brandenburger Tor[1][2].

Das Restaurant 44 bleibt in seiner Biografie die erste Station, an der die großen Guides ihn auszeichnen. Hier wird aus dem talentierten Küchenchef ein Name, den man sich merkt[1].

Quellen

Jede Tatsache auf dieser Seite stammt aus diesen Quellen. Jede Nummer im Text verweist auf die Quelle, aus der sie stammt.

  1. Presse prisma: Tim Raue: Sein Restaurant, seine TV-Karriere, seine Frau prisma.de · abgerufen
  2. Presse Joyn / teleschau: Tim Raue hätte fast eine kriminelle Karriere gestartet · joyn.de · abgerufen
  3. Presse Meininger / fizzz: Zehn Jahre Restaurant Tim Raue in Berlin-Kreuzberg · meininger.de · abgerufen