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Akustikplan für Ihren Gastraum

Gäste sagen nie, dass es zu laut war. Sie kommen einfach nicht wieder. Sagen Sie, woraus Ihr Gastraum besteht, und dieses Blatt nennt die Fläche, die Sie anfassen, die nötigen Quadratmeter und die Reihenfolge — von dem, was Sie diese Woche selbst tun können, bis zu dem, wofür ein Monteur kommen muss.

So funktioniert es

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    Sagen Sie, wie groß der Raum ist

    Eine einzige Zahl: wie viele Gäste sitzen. Boden, Wände und Volumen folgen daraus. Deckenhöhe und Glasanteil stehen direkt darunter.

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    Sagen Sie, woraus er besteht

    Wählen Sie je Fläche, was heute da ist: Sichtbeton oder offene Balken, Fliesen oder Dielen, nacktes Glas oder schwere Vorhänge.

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    Lesen Sie die Arbeitsliste

    Je Fläche steht, was Sie ändern, wie viele m² das sind und was es bringt. Die Liste läuft von günstig nach aufwendig und endet, sobald der Raum im Zielbereich liegt.

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    Drucken Sie den Plan

    Nehmen Sie ihn mit zu Ihrem Lieferanten oder Monteur: Die Quadratmeter stehen drauf, Sie können ein Angebot darauf einholen.

Was ein Raum mit Schall macht

Jede Fläche im Raum schluckt Schall oder wirft ihn zurück. Das ist die Leiter, mit der der Plan arbeitet: was ein harter Raum dort hat, und was Sie stattdessen hinbringen können.

FlächeWas ein harter Raum dort hatWas Sie daraus machenAufwand
Decke verputzte Decke Akustik-Deckenplatten montieren lassen
Boden Fliesen Teppichfliesen montieren lassen
Wände verputzte Wand Akustik-Wandpaneele montieren lassen
Glas nacktes Glas leichte Vorhänge diese Woche
Bestuhlung harte Stühle gepolsterte Bänke Umbau
Tische blanke Tische Tischdecken diese Woche
Textilien nichts Weiches Kissen und ein Türvorhang diese Woche

Fünf Wörter, die auf jedem Angebot stehen

Rufen Sie einen Akustikbetrieb an, und diese fünf Begriffe kommen zurück. Das bedeuten sie.

Nachhallzeit
Wie lange ein Geräusch im leeren Raum hörbar bleibt, nachdem die Quelle aufhört. Für einen Gastraum sind 0,45 bis 0,8 Sekunden angenehm; über einer Sekunde heben Gäste die Stimme, und der ganze Raum steigt mit.
Absorption
Wie viel Schall eine Fläche schluckt, statt ihn zurückzuwerfen. Ein Fliesenboden schluckt fast nichts, ein schwerer Vorhang etwa die Hälfte. Was Sie kaufen, ist Absorption — verkauft nach Quadratmetern.
Absorptionsgrad
Die Zahl zwischen 0 und 1, die sagt, welchen Anteil des Schalls ein Material schluckt. Hersteller drucken sie aufs Datenblatt; der Plan rechnet damit.
Lombard-Effekt
Menschen sprechen automatisch lauter, wenn es um sie herum lauter wird. Deshalb ist ein Raum um acht Uhr nicht doppelt, sondern viermal so anstrengend wie derselbe Raum um sechs.
Baffel
Ein absorbierendes Element, das frei unter der Decke hängt statt darauf zu kleben. Praktisch bei hoher Decke oder wenn Leitungen und Licht bleiben sollen.

Häufige Fragen

Womit fange ich an, wenn ich nur eines tun kann?

Mit der Decke, fast immer. Sie ist die größte zusammenhängende Fläche im Raum, und nichts konkurriert um sie — keine Tische, keine Gäste, keine Möbel. Eine behandelte Decke bringt daher mehr pro Quadratmeter als jede andere Fläche. Der Plan setzt sie nur deshalb nicht nach oben, weil vorher meist etwas Günstigeres zu holen ist.

Bringen Tischdecken wirklich etwas?

Ja, aber weniger als erhofft. Ihre Tische sind neben Decke und Boden eine kleine Fläche: Decken bringen Zehntelsekunden, keine ganzen. Sie stehen oben auf der Liste, weil Sie sie heute Nachmittag auflegen können — nicht, weil sie am meisten bringen.

Warum klingt der Raum voll anders als leer?

Gäste schlucken selbst Schall — Kleidung, Haare und Haut nehmen einiges auf. Ein voller Raum hallt also weniger als ein leerer. Nur sprechen Menschen zugleich lauter miteinander, und das wiegt schwerer. Dieser Plan rechnet deshalb mit 85 % Auslastung: dem Moment, in dem die Beschwerde kommt.

Was, wenn der Plan sagt, es geht nicht?

Dann ist Ihr Raum ein Glaskasten unter einer Betondecke, und Textilien allein bringen ihn nicht in den Zielbereich. Der Plan sagt das lieber, als einen letzten Schritt zu zeigen, der so tut, als wäre es gelöst. Spätestens dann brauchen Sie einen Akustikbetrieb — und die Quadratmeter in diesem Plan sind ein guter Einstieg in das Gespräch.

Ist das eine echte Messung?

Nein. Es ist eine Rechnung aus den Materialien, die Sie eingeben, und einer Raumform, die aus Ihren Sitzplätzen folgt. Für eine Genehmigung oder eine Beschwerde brauchen Sie eine Messung. Um zu entscheiden, wofür Sie Geld ausgeben, reicht das mehr als aus.

Wie viele m² brauche ich?

Das steht in der Spalte neben jeder Fläche, denn es hängt davon ab, wie groß diese Fläche bei Ihnen ist. Genau diese Zahlen will ein Lieferant hören, wenn Sie ein Angebot anfragen.

Das ist ein Hausdokument und eine Einschätzung, keine akustische Messung. Die Zahlen werden aus den Materialien berechnet, die Sie eingeben, und aus einer Raumform, die aus Ihrer Sitzplatzzahl abgeleitet wird. Für eine Genehmigung, eine Nachbarschaftsbeschwerde oder einen Streitfall brauchen Sie eine echte Messung. Lärmgrenzwerte für Musik unterscheiden sich je Land und je Konzession: Sehen Sie in Ihre eigene Konzession und Hausordnung.