Liquiditätsplanung Gastronomie: 12 Monate Voraus
Gewinn ist eine Meinung, Liquidität ist eine Tatsache. Die meisten Betriebe, die schließen, waren nicht unrentabel — ihnen ging zum falschen Zeitpunkt das Geld aus. Dieser Planer stellt deinen Umsatz, deine Kosten und vor allem deine Zahlungsziele zwölf Monate voraus: du siehst den Tiefpunkt deines Jahres, den Puffer, den du brauchst, deinen Break-even pro Monat und was vom Konto übrig bleibt, wenn es schiefgeht. Alles läuft im Browser — ohne Installation, ohne Konto.
Wie funktioniert die Liquiditätsplanung?
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Beschreibe deinen Betrieb
Deine Umsatzlinien mit Steuersatz und Wareneinsatz, deine Personalkosten, deine Fixkosten und deine Saison. Einmal eintragen, der Rest rechnet sich selbst.
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Stelle deine Zahlungsziele richtig ein
Wann zahlst du deine Lieferanten, wann führst du die Umsatzsteuer ab, in welchem Monat geht das Urlaubsgeld raus? Genau dort entsteht der Unterschied zwischen Gewinn und Geld.
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Schau auf deinen Tiefpunkt
Du bekommst deinen Saldo Monat für Monat, deinen Break-even und einen Stresstest. Druck den Liquiditätsplan für Bank oder Steuerberater aus.
Für Gastronomen gemacht
Du weißt, wann es eng wird
Februar ist tot, die Umsatzsteuer des vierten Quartals ist im Januar fällig und das Urlaubsgeld geht im Juni raus. Diese drei zusammen sind die eigentliche Gefahr — dieser Planer legt sie nebeneinander, bevor sie dich überraschen.
Gewinn sagt nicht, ob du zahlen kannst
Eine Kredittilgung ist keine Kosten, das Geld ist trotzdem weg. Die Umsatzsteuer gehörte dir nie. Der Planer zeigt genau, woher der Unterschied zwischen Ergebnis und Kontostand kommt.
Ein Bankgespräch, das trägt
Eine Kreditlinie fragt man am besten an, bevor man sie braucht. Druck den Plan mit deinen zwölf Monaten, deinem Break-even und deinem Stresstest — dann kommst du mit Zahlen statt mit einem Gefühl.
Häufige Fragen
Ist diese Liquiditätsplanung kostenlos?
Ja, vollständig kostenlos, ohne Konto und ohne Installation. Du trägst deine Zahlen ein und druckst oder exportierst deinen Plan direkt aus dem Browser.
Was ist der Unterschied zwischen Gewinn und Cashflow?
Gewinn ist das, was über eine Periode von deinem Umsatz nach Kosten übrig bleibt. Cashflow ist das, was tatsächlich über dein Konto läuft. Der Unterschied liegt im Timing und in Bewegungen, die gar keine Kosten sind: Umsatzsteuer, die du Monate später abführst, Lieferanten, die du erst nach 30 Tagen zahlst, Urlaubsgeld, das in einem Monat rausgeht, die Kredittilgung und deine Privatentnahmen. Ein Betrieb kann also profitabel sein und trotzdem zahlungsunfähig werden.
Wie viel Puffer braucht ein Restaurant?
Eine gängige Faustregel sind drei Monatsfixkosten, aber das ist ein Durchschnitt — und du führst keinen Durchschnittsbetrieb. Dieser Planer rechnet es mit deinen Zahlen aus: er sucht den Tiefpunkt deines Jahres und sagt dir, wie viel dazukommen muss, damit du nie unter null gerätst — einmal im normalen Plan und einmal im Stresstest.
Warum steckt die Umsatzsteuer in meinem Cashflow und nicht im Ergebnis?
Weil die Umsatzsteuer nie dir gehört. Du vereinnahmst sie vom Gast und führst sie ab, monatlich oder quartalsweise. Zwischen diesen beiden Momenten liegt Geld auf deinem Konto, das du wieder verlierst — eine der am meisten unterschätzten Ursachen für ein Loch im Januar und im April.
Was ist der Unterschied zwischen Break-even Ergebnis und Break-even Liquidität?
Der Break-even des Ergebnisses ist der Umsatz, bei dem deine Kosten gedeckt sind. Der Break-even der Liquidität zählt Kredittilgung und Privatentnahmen dazu: Geld, das dein Konto verlässt, ohne Kosten zu sein. Diese zweite Zahl ist der Umsatz, den du wirklich brauchst — oft mehrere tausend Euro pro Monat höher.
Werden meine Daten irgendwo gespeichert?
Alles bleibt in deinem Browser (localStorage), nichts wird hochgeladen. Dein Plan ist beim nächsten Öffnen noch da, und mit der Backup-Schaltfläche erstellst du eine Datei, die du aufbewahren, an deinen Steuerberater schicken oder auf einem anderen Rechner öffnen kannst.