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Mitarbeiterhandbuch Erstellen in 5 Minuten

Jeder Betrieb hat Hausregeln. Kaum einer hat sie aufgeschrieben — also lernt sie ein Neuer erst, wenn er eine bricht. Beschreibe deinen Betrieb, hake die Kapitel an, und du bekommst ein fertiges Handbuch zum Drucken, als PDF oder zum Weiterschreiben in Word.

Warum sich dieses Heft rechnet

Ein Handbuch ist kein Papierkram, sondern die günstigste Schulung, die du hast: Es sagt einmal, was du sonst fünfzigmal sagst, und sorgt dafür, dass alle dieselben Regeln hören.

  • 1 von 3

    Rund ein Drittel der neuen Gastro-Mitarbeitenden geht innerhalb von neunzig Tagen. Die meisten nicht wegen des Lohns, sondern weil sie nie angekommen sind: Niemand hat gesagt, was erwartet wird, und nach der ersten Woche fragt man nicht mehr.

  • 3.000 €+

    So viel kostet ein Ersatz: Anzeige, Probeschichten, die Wochen bis jemand eine ganze Station trägt, und die Kolleginnen, die es währenddessen mittragen. Eine Person länger halten zahlt dieses Handbuch hundertfach zurück.

  • Tag 1

    Was ein Neuer am ersten Tag lernt, bleibt. Wer sich alles in Woche eins selbst zusammensucht, übernimmt auch die schlechten Angewohnheiten dessen, der zufällig danebenstand.

  • Jede Kontrolle

    Bei einer Kontrolle oder einer Auseinandersetzung ist „das weiß hier jeder" keine Antwort. Ein datiertes Handbuch mit Kapiteln und der Unterschrift jedes Mitarbeitenden schon.

Was in ein Handbuch gehört, das gelesen wird

Sechzehn Kapitel zur Auswahl, zehn sind vorausgewählt. Diese sechs entscheiden, ob das Heft in der Schublade liegt oder benutzt wird.

  • 1

    Wer wir sind

    Ein kurzer Text darüber, was dein Betrieb für einen Gast sein will. Kein Leitbild — das Versprechen, das das Team jeden Service einlösen muss, in normalen Worten.

  • 2

    Regeln, die man prüfen kann

    „Professionell auftreten" ist keine Regel. „Hände waschen beim Kommen, nach jeder Pause und zwischen roh und fertig" schon. Jede Regel in diesem Buch kann man im Betrieb sehen.

  • 3

    Wie der Dienstplan läuft

    Wann er hängt, wie man einen Tag beantragt, wie getauscht wird, wen man anruft, wenn man zu spät kommt. Die meisten Konflikte drehen sich darum, nicht um die Arbeit.

  • 4

    Lebensmittelsicherheit und Allergene

    Die HACCP-Gewohnheiten, die im Service wirklich passieren, und die einzig zulässige Antwort auf eine Allergiefrage: nie raten, immer nachfragen.

  • 5

    Geld und Trinkgeld

    Kasse, Fehler, Abschluss — und wie das Trinkgeld verteilt wird. Trinkgeld ist der häufigste Grund für Spannungen im Team, genau weil die Regel nirgends steht.

  • 6

    Die Unterschriftsseite

    Ein Blatt am Ende: gelesen, verstanden, und ich weiß, wen ich fragen kann. Dieses Blatt macht aus einem Text eine Vereinbarung.

Heute Abend ist es fertig

Das Schreiben war nie die Arbeit. Die Arbeit ist zu entscheiden, was hineingehört — und genau das machst du unten in fünf Minuten.

  1. Beschreibe deinen BetriebName, Art des Betriebs und Teamgröße. Eine Brigade von vier arbeitet anders als eine von vierzig, und das Handbuch wird für deine geschrieben.
  2. Hake deine Kapitel anZehn sind schon angehakt. Ergänze, was bei dir zählt — Allergene, Alkohol, Handys, Trinkgeld — und lass weg, was nicht passt.
  3. Schreib rein, was nur du weißtDie Regel, über die es schon dreimal Streit gab, das, was jede Woche schiefgeht, was deinen Betrieb ausmacht. Das macht aus einer Vorlage dein Handbuch.
  4. Drucken, als PDF sichern oder in Word öffnenEinmal durchlesen, die Lücken füllen, die das Tool selbst benennt, und beim nächsten Probetag mitgeben.

Fünf Fehler, die ein Handbuch wertlos machen

Fast jedes schlechte Handbuch ist nicht falsch, sondern unbrauchbar. Das sind die fünf Gründe.

  • Vierzig Seiten

    Niemand liest es, also hält sich niemand daran, also verweist du nie darauf. Zehn gelesene Seiten sind mehr wert als vierzig ordentliche.

  • Eine Vorlage aus dem Internet

    Ein Handbuch, das über keinen Betrieb im Besonderen spricht, liest sich wie Werbung. Dein Team merkt das im ersten Absatz.

  • Arbeitsrecht, das nicht hineingehört

    Kündigungsfristen, Löhne und Arbeitszeiten stehen im Vertrag und im Tarifvertrag, nicht in deinen Hausregeln. Schreibst du sie hinein, steht in einem Jahr Falsches in deinem Buch.

  • Regeln ohne Gesicht

    „Die Mitarbeitenden haben sich angemessen zu kleiden." Wer ist „die Mitarbeitenden"? Schreib in der Du-Form, so wie du es auch sagen würdest.

  • Ausgeteilt und nie wieder geöffnet

    Ein Handbuch, das alle drei Jahre hervorgeholt wird, stimmt nicht mehr. Setz ein Datum drauf und geh es durch, wenn sich etwas ändert.

Was nicht hineingehört

Das ist ein Hausregel-Dokument, kein juristisches — bewusst. Diese Punkte unterscheiden sich je nach Land und Tarif und gehören in den Arbeitsvertrag oder den Tarifvertrag.

  • Kündigungsfristen, Probezeiten und Kündigungsgründe.
  • Lohn, Lohngruppen, Zuschläge und Urlaubsgeld.
  • Höchstarbeitszeit, Ruhezeiten und Zahl der Urlaubstage.

So bleibt es lebendig

Ein Handbuch, das gelesen wird, ist eines, auf das du dich beziehst. Drei Gewohnheiten reichen.

  • Geh es beim Probetag gemeinsam durch, statt es an der Tür zu überreichen — fünfzehn Minuten, am Ende die Frage „was ist hier unklar?".
  • Lass es unterschreiben und heb das Blatt auf. Nicht um jemanden zu erwischen, sondern damit „das wusste ich nicht" keine Diskussion mehr ist.
  • Zieh es nach, sobald sich eine Regel ändert, und sag dazu, was sich geändert hat. Eine Seite neu drucken kostet nichts.

Häufige Fragen

Ist das Tool kostenlos?

Ja. Kein Konto, nichts zu installieren. Du bekommst fünf Handbücher pro Tag; so viel kostet das Erzeugen, und es reicht locker, um eines gut hinzubekommen.

Ist das eine Betriebsordnung?

Nein. Das sind deine Hausregeln: wie es bei dir läuft. Eine Betriebs- oder Arbeitsordnung ist ein rechtliches Dokument mit eigenen Anforderungen je Land. Beides passt zusammen — das Handbuch verweist darauf.

Kann ich es einfach so austeilen?

Lies es einmal durch und fülle die Punkte, die das Tool markiert: Namen, Zeiten, den Vertrag, auf den du verweist. Danach gehört es dir.

Kann ich es später noch ändern?

Ja. Exportiere es nach Word und ändere jeden Satz, ergänze Kapitel oder setz dein Logo darauf. Was hier entsteht, ist eine erste Fassung, kein Schlusspunkt.

Wird gespeichert, was ich eingebe?

Deine Angaben gehen einmal an das Sprachmodell, um das Handbuch zu schreiben, und werden sonst nirgends gespeichert. Was du im Tool siehst, bleibt in deinem Browser.

In welcher Sprache entsteht das Handbuch?

In der Sprache dieser Seite. Arbeitet dein Team in einer anderen Sprache, öffne dasselbe Tool über die Sprachauswahl oben — zwei Fassungen sind völlig in Ordnung.

Warum gibt es eine Sicherheitsprüfung?

Jedes Handbuch kostet eine echte Anfrage an das Sprachmodell. Eine unsichtbare Prüfung hält Bots ab, damit das Tool kostenlos bleiben kann. Du musst nichts anklicken.