Auszeichnung
Kitchen Impossible holt den Deutschen Fernsehpreis
Kurz gesagt
Seit 2016 schickt Mälzer Spitzenköche um die Welt, um fremde Gerichte blind nachzukochen. 2017 gewinnt die Show den Deutschen Fernsehpreis, ein Jahr später gleich noch einmal.
- Kitchen Impossible läuft seit 2016 auf VOX[1].
- 2017 gewann die Show den Deutschen Fernsehpreis als bestes Factual Entertainment, verliehen in Düsseldorf[2].
- Gegner waren unter anderem Tim Raue, Meta Hiltebrand, Roland Trettl und Maria Groß[2].
- Anfang 2018 ging der Preis in derselben Kategorie erneut an Kitchen Impossible[3].
Die Idee klingt fast gemein. Ein Koch reist an einen fremden Ort, probiert ein Gericht und soll es dann nachkochen. Ohne Rezept, nur mit Augen, Nase und Zunge[1]. Seit 2016 zeigt VOX dieses Duell unter dem Namen Kitchen Impossible, mit Tim Mälzer als Gastgeber und Herausforderer zugleich[1].
Mälzer tritt gegen die besten Köche des deutschsprachigen Raums an. In der zweiten Staffel sind unter anderem Tim Raue, Meta Hiltebrand, Christian Lohse, Roland Trettl, Peter Maria Schnurr und Maria Groß dabei[2]. Sie alle wollen ihren Ruf verteidigen, und keiner will verlieren.
Abenteuer statt Studioküche
Das Format bringt frischen Wind ins Kochfernsehen. Statt in einer glänzenden Studioküche stehen die Köche in fremden Küchen, oft weit weg von zu Hause. Sie scheitern, sie fluchen, sie lachen. Die zweite Staffel startet am 29. Januar 2017 mit sieben neuen Folgen am Sonntagabend[2]. Für VOX bringt die Show überdurchschnittliche Quoten[2].
Die Spielregeln sind einfach und trotzdem brutal. Jeder Koch schickt seinen Gegner an einen Ort seiner Wahl. Dort wartet ein Gericht, das man vielleicht noch nie gesehen hat. Die Aufgaben wirken fast unlösbar, und genau darum geht es: Die Spitzenköche müssen ihren Ruf verteidigen[2].
Der Preis in Düsseldorf
Im Februar 2017 folgt die Anerkennung der Branche. In den Rheinterrassen in Düsseldorf erhält Kitchen Impossible den Deutschen Fernsehpreis in der Kategorie bestes Factual Entertainment[2]. Mälzer nimmt den Preis selbst entgegen[2].
Und es bleibt nicht bei einem Mal. Ein Jahr später, bei der Verleihung in Köln, geht der Preis in derselben Kategorie wieder an Kitchen Impossible[3]. Zweimal hintereinander, das zeigt, wie sehr das Format überzeugt.
Was Mälzer daraus lernt
Für Mälzer selbst ist die Show auch eine Schule. Er sagt, sie habe ihm gezeigt, dass das Reden über Essen manchmal überschätzt wird[1]. Was zählt, ist der Geschmack auf dem Teller. Gleichzeitig sagt er, dass er richtige Kochsendungen im Fernsehen vermisst[3].
Bis heute ist Kitchen Impossible eines seiner wichtigsten Projekte. Die Show hat ihn einer neuen Generation vorgestellt: nicht mehr nur als Rezepte-Erklärer, sondern als Abenteurer, der auf der ganzen Welt neugierig in fremde Töpfe schaut.
Quellen
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