Sterneköche · Tim Mälzer

Eröffnung

Die Bullerei: ein Hamburger Wohnzimmer im Schanzenviertel

Thibault Van de Sompele Von Thibault Van de Sompele 2 Min. Lesezeit Veröffentlicht

Kurz gesagt

2009 eröffnet Mälzer mit Patrick Rüther die Bullerei. Aus Deli und Restaurant wird eines der bekanntesten Lokale der Stadt, das er seit 2023 allein führt.

  • Die Bullerei steht seit 2009 für Küche mit Haltung[1].
  • Mälzer gründete sie mit seinem Partner Patrick Rüther[2].
  • Das Haus liegt in der Lagerstraße im Schanzenviertel, gegenüber dem Bahnhof Sternschanze[1].
  • 2023 wurde Mälzer alleiniger Chef der Bullerei, die Trennung von Rüther verlief freundschaftlich[3].

Nach dem Weißen Haus denkt Tim Mälzer größer. 2009 öffnet im Hamburger Schanzenviertel die Bullerei[1]. An seiner Seite steht Patrick Rüther, ein Gastronom mit eigenem Kopf[2]. Zusammen bauen sie ein Lokal, das Lässigkeit und gutes Essen verbindet.

Der Ort ist gut gewählt. Die Bullerei liegt in der Lagerstraße, direkt gegenüber dem Bahnhof Sternschanze[1]. Wer aus der Bahn steigt, steht fast schon vor der Tür. Das Viertel ist jung, bunt und voller Leben, ganz wie die Küche, die hier entstehen soll.

Zwei Welten unter einem Dach

Die Bullerei hat zwei Seiten. Im Deli gibt es ab mittags eine Karte für den ganzen Tag. Am Abend öffnet das Restaurant mit Grill und Fleischgerichten[1]. Die Küche ist deutsch geprägt, mit gegrillten Steaks, Fisch und hausgemachten Desserts[2]. Wer sich nicht entscheiden kann, nimmt das Überraschungsmenü[2].

Die Bullerei selbst beschreibt ihren Anspruch mit drei Worten: Küche mit Haltung[1]. Das passt zu Mälzer. Er will kein steifes Fine Dining, sondern einen Ort, an dem man gern sitzt und gut isst.

Eine Hamburger Institution

Das Konzept geht auf. Die Bullerei wächst zu einem der bekanntesten Restaurants Hamburgs heran[3]. Viele Gäste kommen wegen des Fernsehkochs, doch sie kommen wieder wegen des Essens. Reservieren lohnt sich, denn das Lokal ist gut besucht[2].

Auf der Karte stehen Gerichte, die man versteht. Ein argentinisches Filetsteak vom Grill, ein Saibling mit Muschelsud, zum Nachtisch ein Grießpudding mit Äpfeln aus dem Alten Land und Kardamomeis[2]. Es ist die Küche eines Kochs, der Hausmannskost liebt und sie trotzdem fein machen will.

Neue Rollen nach 14 Jahren

2023 ordnen die beiden Gründer ihre Rollen neu. Mälzer wird alleiniger Chef der Bullerei. Rüther widmet sich anderen Projekten, etwa Hausmann's am Frankfurter Flughafen und der Brauerei Überquell[3]. Beide betonen, dass sie Freunde und Geschäftspartner bleiben wollen[3].

Heute ist Mälzer auf der Website der Bullerei der Chef des Ganzen[1]. Unter demselben Dach kochen inzwischen auch junge Köche ihr eigenes Konzept. Das kleine Restaurant an der Elbe von einst ist zu einem großen Haus geworden, aber die Idee ist dieselbe geblieben: gutes Essen, ohne Getue.

Quellen

Jede Tatsache auf dieser Seite stammt aus diesen Quellen. Jede Nummer im Text verweist auf die Quelle, aus der sie stammt.

  1. Offiziell Bullerei: Bullerei bullerei.com · abgerufen
  2. Presse Hamburg Tourismus: Bullerei hamburg-travel.com · abgerufen
  3. Presse Tageskarte: Medien: Tim Mälzer und Patrick Rüther gehen bei Bullerei getrennte Wege · tageskarte.io · abgerufen