Sterneköche · Eckart Witzigmann

Karriere

Ikarus im Hangar-7: der Jahrhundertkoch kehrt nach Salzburg zurück

Thibault Van de Sompele Von Thibault Van de Sompele 2 Min. Lesezeit Veröffentlicht

Kurz gesagt

2003 übernimmt Witzigmann die kulinarische Leitung des Ikarus in Salzburg. Das Restaurant erhält später zwei Michelin-Sterne.

  • Ab 2003 leitete Witzigmann kulinarisch das Ikarus im Hangar-7 in Salzburg[1].
  • 2002 startete er das Eckart Witzigmann Palazzo, eine Dinnershow für 450 Gäste[2].
  • 2013 endete die Zeit von Roland Trettl als Leiter des Ikarus, Martin Klein folgte[2].
  • Laut dem Standard hatte das Ikarus zwei Michelin-Sterne bekommen[3].

Nach der Aubergine hätte Eckart Witzigmann sich zur Ruhe setzen können. Doch er sucht neue Aufgaben. Eine davon führt ihn zurück in seine Heimat, nach Salzburg[1].

Eine Dinnershow

Zuerst kommt ein ungewöhnliches Projekt. 2002 startet das Eckart Witzigmann Palazzo[2]. Es ist eine Dinnershow mit Platz für 450 Gäste[2]. Spitzenküche trifft auf Unterhaltung. Spitzenküche wird so zu einem Abend für ein großes Publikum.

Der Hangar-7

2003 übernimmt er die kulinarische Leitung des Restaurants Ikarus im Hangar-7 in Salzburg[1]. Für ihn ist es eine Rückkehr in das Land, in dem er aufgewachsen ist.

Witzigmann bringt seine ganze Erfahrung ein. Mit der kulinarischen Leitung trägt er die Verantwortung für die Linie des Hauses[1]. FOUR zählt das Ikarus zu den Höhepunkten seiner späten Karriere[2].

Ein Schüler übernimmt

In der Küche des Ikarus steht lange ein Mann, den Witzigmann gut kennt. Roland Trettl, einer seiner Schüler, leitet das Restaurant bis 2013[2][1]. Danach übernimmt Martin Klein[2]. Witzigmanns Schule lebt also auch hier weiter.

Das Konzept überzeugt auch die Kritiker. Laut dem Standard erhält das Ikarus zwei Michelin-Sterne[3]. Witzigmann feiert dort seinen 75. Geburtstag[3].

Nicht mehr am Herd, aber nicht im Ruhestand

Mit 75 steht Witzigmann nicht mehr selbst am Herd. Doch an den Ruhestand denkt er nicht, schreibt der Standard[3]. Er bleibt ein Berater, ein Mentor, ein Botschafter der guten Küche.

Auch dem Salzburger Land bleibt er verbunden. Er wird Schirmherr und Botschafter der Via Culinaria, einer Genussroute durch die Region[1]. Er lobt das Konzept, weil es die guten Produkte der Region sichtbar macht[1].

So schließt sich ein Kreis. Der Bub aus Bad Gastein, der in den Grandhotels seine Liebe zur Küche entdeckte, ist zurück in seiner Heimat. Als Koch des Jahrhunderts und als Gastgeber für die Besten der Welt.

Quellen

Jede Tatsache auf dieser Seite stammt aus diesen Quellen. Jede Nummer im Text verweist auf die Quelle, aus der sie stammt.

  1. Presse SalzburgerLand Magazin: Der Jahrhundertkoch aus dem SalzburgerLand · salzburgerland.com · abgerufen
  2. Presse FOUR Magazine: Eckart Witzigmann · four-magazine.com · abgerufen
  3. Presse Der Standard: Eckart Witzigmann – mal ohne Kochjacke derstandard.at · abgerufen