Sterneköche · Eckart Witzigmann
Sterne
Drei Sterne: ein Österreicher schreibt in München Geschichte
Kurz gesagt
1979 vergibt der Guide Michelin der Aubergine drei Sterne. Witzigmann ist der erste deutschsprachige Koch mit der höchsten Auszeichnung.
- 1979 erhielt Witzigmann für die Aubergine drei Michelin-Sterne[1][3].
- Er war der erste deutschsprachige Koch mit drei Sternen[1].
- FOUR nennt die Aubergine das erste deutsche Restaurant mit drei Sternen[3].
- Er war damit der erste Koch außerhalb Frankreichs mit drei Sternen, der nicht Franzose war[2].
Drei Sterne sind die höchste Auszeichnung, die der Guide Michelin vergibt. Lange Zeit gingen sie fast nur an Restaurants in Frankreich. Im Jahr 1979 ändert sich das. Die Aubergine in München bekommt drei Sterne[1][3].
Ein historischer Moment
Eckart Witzigmann ist damit der erste deutschsprachige Koch mit drei Sternen[1]. Das Magazin FOUR nennt die Aubergine das erste deutsche Restaurant mit drei Sternen[3]. Und das SalzburgerLand Magazin schreibt, er sei der erste Koch außerhalb Frankreichs gewesen, der kein Franzose war und drei Sterne trug[2].
Für die deutsche Gastronomie ist das ein Wendepunkt. Plötzlich gilt München als Ziel für Feinschmecker aus ganz Europa. Und andere Köche sehen: Es ist möglich. Auch in Deutschland kann man auf höchstem Niveau kochen.
Was den Unterschied macht
Witzigmanns Küche steht für Klarheit. Er verlangt das beste Produkt und behandelt es mit Respekt. Er hat diese Haltung bei den großen Meistern Frankreichs gelernt, bei Paul Haeberlin und Paul Bocuse[2]. In München macht er daraus etwas Eigenes.
Die drei Sterne halten lange. Rund 13 Jahre bleibt er auf diesem Niveau, so das SalzburgerLand Magazin[2]. FOUR schreibt, die Aubergine habe die drei Sterne bis 1993 behalten[3].
Ein Vorbild für Generationen
Viele Köche, die heute in Deutschland Sterne tragen, berufen sich auf ihn. Seine Schüler wie Johann Lafer, Alfons Schuhbeck und Roland Trettl tragen seine Schule weiter[2]. Und auch Köche, die nie bei ihm gearbeitet haben, sehen in ihm den Mann, der die Tür geöffnet hat.
Witzigmann selbst bleibt dabei bescheiden. Restaurants seien keine Kathedralen, sagt er viele Jahre später in einem Interview der dpa[1]. Alle Gäste sollten gleich behandelt werden[1]. Ein Satz, der zu einem Mann passt, der nie abgehoben wirken wollte.
1979 bleibt das Jahr, das ihn unsterblich macht. Kein Koch im deutschsprachigen Raum war vor ihm so weit gekommen.
Und die größte Ehre steht ihm noch bevor. Gut ein Jahrzehnt später wird man ihn den Koch des Jahrhunderts nennen.
Quellen
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