Sterne
Drei Sterne für das Steirereck
Kurz gesagt
Am 21. Jänner 2025 vergibt der Guide Michelin dem Steirereck drei Sterne. Es ist eines von nur zwei Drei-Sterne-Restaurants in Österreich.
Der 21. Jänner 2025 ist ein großer Tag für die österreichische Gastronomie. Der Guide Michelin stellt seine neue Auswahl für Österreich vor. Und das Steirereck im Wiener Stadtpark bekommt drei Sterne[1].
Ein Abend in Salzburg
Verkündet wird die Nachricht im Hangar-7 in Salzburg[2]. Das Steirereck ist nun eines von nur zwei Restaurants in Österreich mit drei Sternen[1]. Mehr kann ein Restaurant im Guide Michelin nicht erreichen.
Die Tester sind begeistert. Sie nennen das Steirereck eines der besten Restaurants der Welt und eine Reise wert[1]. Ein Inspektor spricht von einem Wow-Mittagessen[1].
Was die Tester loben
Der Guide hebt Gerichte wie den Saibling aus dem Bienenwachs, das Kalbsbeuschel mit Schnittlauchknödel und ein Paprikahuhn mit Semmelknödel hervor[1]. Auch der Brotwagen mit eigenem Brotsommelier und der Käsewagen finden Erwähnung[1].
Gelobt wird auch das Team. Heinz Reitbauer kocht gemeinsam mit Michael Bauböck[1]. Bauböck ist seit 2023 Co-Küchenchef[3]. Birgit Reitbauer führt als Gastgeberin durch den Abend[1]. Und der Sommelier René Antrag bekommt ein besonderes Lob[1].
Keine höheren Preise
Bemerkenswert ist, was Reitbauer nach den drei Sternen nicht tut. Er erhöht die Preise bewusst nicht[3]. Das Mittagsmenü mit vier Gängen nennt der Guide ein ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis[1]. Reitbauer erklärt, dass Personalkosten 40 bis 50 Prozent ausmachen und der Wareneinsatz etwa 30 Prozent[3].
Auch der Pogusch wird ausgezeichnet. Das Wirtshaus Steirereck am Pogusch bekommt 2025 einen Grünen Stern für nachhaltige Gastronomie[3]. So werden beide Häuser der Familie im selben Jahr gewürdigt.
Für Reitbauer sind Auszeichnungen wichtig, weil sie das Restaurant sichtbar machen[3]. Doch er bleibt bescheiden. Wichtiger seien die Stammgäste und der Teamgeist[3].
55 Jahre nachdem seine Eltern das erste Steirereck eröffnet haben, steht ihr Sohn an der Spitze der österreichischen Gastronomie. Die Geschichte, die 1970 begann, hat ihren Höhepunkt erreicht[2][3].
Quellen
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