Sterneköche · Heinz Reitbauer

Karriere

Zurück in den Familienbetrieb: das Steirereck am Pogusch

Thibault Van de Sompele Von Thibault Van de Sompele 2 Min. Lesezeit Veröffentlicht

Kurz gesagt

Ab 1996 arbeitet Heinz Reitbauer im Betrieb der Eltern und führt das Steirereck am Pogusch in der Hochsteiermark. Hier wächst seine Liebe zum Produkt.

  • Ab 1996 arbeitete Reitbauer im elterlichen Betrieb[1].
  • Er führte das Steirereck am Pogusch[1].
  • Der Pogusch liegt in der Hochsteiermark[2].
  • Er verantwortete den Umbau des Wirtshauses am Pogusch[2].

1996 kehrt Heinz Reitbauer in den Familienbetrieb zurück[1]. Er hat bei großen Köchen gelernt. Jetzt soll er zeigen, was er kann. Seine Aufgabe: das Steirereck am Pogusch[1].

Ein Wirtshaus in den Bergen

Der Pogusch liegt in der Hochsteiermark[2]. Es ist ein Ort in den Bergen, weit weg vom Trubel der Hauptstadt. Hier betreibt die Familie ein Wirtshaus. Für Reitbauer ist es mehr als ein Nebenbetrieb. Es ist ein Ort, an dem er seine Ideen ausprobieren kann.

Am Pogusch ist die Natur ganz nah. Gemüse, Kräuter, Tiere, alles kommt aus der Umgebung. Für einen Koch, der die Natur als seinen größten Einfluss nennt, ist das ideal[2]. Hier lernt er, mit den Jahreszeiten zu kochen.

Ein Gesamtkunstwerk

Reitbauer verantwortet auch den Umbau des Wirtshauses[2]. Steiermark Tourismus beschreibt das Ergebnis als gastronomisches Gesamtkunstwerk[2]. Für ihn ist der Pogusch kein Lebenswerk, sondern die Zukunft[2].

Diese Haltung ist typisch für ihn. Er denkt nicht in Denkmälern, sondern in Entwicklungen. Ein Ort soll leben, sich verändern, wachsen.

Die Steiermark als Herz

In diesen Jahren wird seine Verbindung zur Steiermark noch enger. Er sieht das Land als kulinarisches Herz Österreichs[2]. Besonders die Süd- und Südoststeiermark schätzt er, weil dort Küche und Wein zusammenkommen[2].

Er setzt auf regionale Produkte, die er direkt beim Erzeuger bezieht[1]. Diese Nähe zu Bauern und Produzenten wird zu einem Markenzeichen. Später fordert er auch mehr Unterstützung der Politik für die Gastronomie[1].

Am Pogusch entwickelt Reitbauer die Werte, die später auch das Restaurant in Wien prägen: regional, produktnah, nachhaltig[2]. Und viele Jahre später bekommt das Wirtshaus dafür eine besondere Auszeichnung: einen Grünen Stern des Guide Michelin[1].

Doch zunächst wartet die große Aufgabe in der Hauptstadt. Das Steirereck soll umziehen, an einen neuen, ganz besonderen Ort[1].

Quellen

Jede Tatsache auf dieser Seite stammt aus diesen Quellen. Jede Nummer im Text verweist auf die Quelle, aus der sie stammt.

  1. Presse News: Heinz Reitbauer: „Als Chef muss ich sehr kritikfähig sein“ · news.at · abgerufen
  2. Presse Steiermark Tourismus: Heinz Reitbauer – Botschafter mit Herz steiermark.com · abgerufen