Michelin Und SterneköcheDeutschland
Spitzenköche werben im Bundestag für ihre Branche
Beim dritten Kulinarik-Salon im Bundestag sprachen Spitzenköche mit rund 60 Abgeordneten über Ausbildung, Führung und Steuerentlastung.
Kurz und knapp
- Der dritte Kulinarik-Salon fand am 3. November im Bundestag statt.
- Rund 60 Abgeordnete sowie Vertreter von Ministerien und Fraktionen nahmen teil.
- In acht Gesprächsrunden ging es unter anderem um Ausbildung, Mitarbeiterführung, Digitalisierung und regionale Wertschöpfung.
- Zwei Gastronomen zeigten, wie sie den Spielraum aus der Mehrwertsteuerentlastung nutzen.
Die Jeunes Restaurateurs Deutschland (JRE) haben am 3. November Politik und Spitzengastronomie an einen Tisch gebracht. Der dritte Kulinarik-Salon fand im Bundestag statt, gemeinsam mit der Denkfabrik Zukunft der Gastwelt.
Rund 60 Abgeordnete kamen, dazu Vertreter von Ministerien und Fraktionen. Unter den Gästen waren Landwirtschaftsminister Alois Rainer und Anja Karliczek, die den Tourismusausschuss leitet. Das Motto lautete „Groß im Kleinen“.
JRE-Präsident Oliver Röder sagte, Spitzenküche werde oft auf Sterne und hohe Preise verkürzt. Ihr wirtschaftlicher und sozialer Wert werde unterschätzt. Zwei Gastronomen berichteten, wie sie den finanziellen Spielraum aus der Mehrwertsteuerentlastung in Personal, Qualität und regionale Lieferanten stecken.
Weitere Runden behandelten Teamführung, das Wirtshaus als Treffpunkt und Spitzenküche als Reiseanlass für den regionalen Tourismus. Co-Organisator Christian Mittermeier zog ein positives Fazit: Beide Seiten seien offen gewesen.
Was bedeutet das für Ihr Restaurant?
Für Sie als Gastronomin oder Gastronom zeigt der Abend, dass die Branche ihre Anliegen direkt in Berlin vorträgt. Wer die Steuerentlastung für Löhne, Ausbildung oder Einkauf einsetzt, kann das gegenüber der Politik belegen.
Quellen
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