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Strom nach Börsenpreis: Experte rät zur genauen Rechnung

Ein Energieexperte erklärt, wann ein dynamischer Stromtarif für Restaurants und Hotels sinnvoll sein kann und was vorher zu prüfen ist.

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Kurz und knapp

  • Kleinere Betriebe brauchen ein intelligentes Messsystem, ein digitaler Zähler ohne Datenverbindung reicht nicht.
  • Der Experte empfiehlt, ein volles Jahr an Verbrauchsdaten auszuwerten.
  • Verglichen werden sollten ein Festpreis, ein dynamischer Tarif ohne Änderung und einer mit verschiebbaren Lasten.
  • Ein negativer Börsenpreis heißt nicht, dass der Strom gratis ist.

Strompreise schwanken an der Börse von Stunde zu Stunde. Ein dynamischer Tarif gibt diese Schwankungen an den Kunden weiter. Energieexperte Michael Koudelka erklärt im Interview, für wen sich das lohnen kann.

Größere Betriebe haben oft eine Messung im Viertelstundentakt, für sie gibt es passende Tarife. Kleinere brauchen ein intelligentes Messsystem. Koudelka rät, zuerst ein ganzes Jahr an Verbrauchsdaten auszuwerten und drei Varianten zu rechnen.

Ein allgemeiner Börsendurchschnitt bildet die Kosten eines konkreten Hotels oder Restaurants nur unzureichend ab.

Michael Koudelka · Experte für Energiemanagement

Er warnt vor Lastspitzen: Wenn Wäscherei, Wärmepumpe und Ladepunkte im selben günstigen Zeitfenster laufen, steigen die Kosten. Auch bei negativen Börsenpreisen fallen Netzentgelte, Steuern, Umlagen und Aufschläge des Lieferanten weiter an.

Einen Speicher sieht er als mögliche Ergänzung, dessen Wirtschaftlichkeit müsse aber getrennt gerechnet werden. Konkrete Spar-Prozente nennt er nicht.

Was bedeutet das für Ihr Restaurant?

Prüfen Sie Ihre Verbrauchsdaten, bevor Sie wechseln. Nur wenn sich Spülküche, Kühlung und Heizung wirklich in billigere Stunden schieben lassen, kann der Tarif Ihr Lokal entlasten.

Quellen

Dieser Beitrag fasst die unten genannten Artikel zusammen. Lesen Sie sie für alle Details.

  1. HOGAPAGE · hogapage.de