Personal, Löhne Und DienstplanDeutschland
Minijobs und Arbeitszeit: Verbände warnen vor höheren Lohnkosten
Der Mittelstand sieht keinen Aufschwung. Der Dehoga unterstützt Forderungen zu Minijobs, Stromsteuer und flexiblerer Arbeitszeit.
Kurz und knapp
- Die Arbeitskosten lagen 2025 im Schnitt bei 45 Euro je Stunde, etwa 29 Prozent über dem EU-Durchschnitt.
- Die Verbände lehnen höhere Arbeitgeberabgaben bei Minijobs ab.
- Sie fordern flexiblere Arbeitszeitregeln mit einer wöchentlichen Höchstarbeitszeit.
- Die Stromsteuer soll für alle Betriebe auf das EU-Mindestmaß sinken.
Zehn Wirtschaftsverbände haben den dritten Mittelstandsmonitor vorgestellt. Ihr Urteil: Im Mittelstand ist noch kein Aufschwung angekommen. Der Dehoga Bundesverband veröffentlicht die Forderungen auch für das Gastgewerbe.
Die Verbände kritisieren die geplante Erhöhung der Arbeitgeberabgaben bei Minijobs. Die Reform dürfe Betriebe nicht zusätzlich belasten. Das ist im Gastgewerbe wichtig, wo viele Aushilfen auf diese Weise arbeiten.
Außerdem verlangen sie flexiblere Arbeitszeitregeln, etwa eine wöchentliche statt einer täglichen Höchstarbeitszeit. Bei den Energiekosten soll die Stromsteuer für alle Betriebe auf das europäische Mindestmaß sinken.
Zu den weiteren Zahlen: Bürokratie kostet die Betriebe 65,3 Milliarden Euro im Jahr, und etwa jedes dritte Unternehmen verschiebt Investitionen.
Was bedeutet das für Ihr Restaurant?
Noch ist nichts beschlossen. Rechnen Sie dennoch durch, was höhere Abgaben für Ihre Minijobber im Jahr bedeuten würden, und planen Sie Dienste so, dass Sie bei neuen Arbeitszeitregeln flexibel bleiben.
Quellen
Dieser Beitrag fasst die unten genannten Artikel zusammen. Lesen Sie sie für alle Details.