Sterneköche · Léa Linster

Geschäftliches

Die nächste Generation: Sohn Louis übernimmt die Küche

Thibault Van de Sompele Von Thibault Van de Sompele 2 Min. Lesezeit Veröffentlicht

Kurz gesagt

Seit 2017 steht Louis Linster in der Küche des Familienrestaurants. 2025 holt er zwei Michelin-Sterne, 2026 trägt das Haus seinen Namen.

  • Louis Linster ist seit 2017 Küchenchef im Familienrestaurant[1].
  • Im Guide Michelin BeLux 2025 erhielt er zwei Sterne[1].
  • Gault&Millau kürte ihn zum Koch des Jahres 2024[1][3].
  • Das Restaurant trägt inzwischen den Namen Louis Linster[1][2].

Jedes Familienrestaurant steht irgendwann vor der Frage: Wer macht weiter? Bei den Linsters gibt es eine Antwort. Seit 2017 ist Léas Sohn Louis Küchenchef im Haus in Frisange[1].

Ein Autodidakt

Louis Linster hat einen eigenen Weg. Die Website des Restaurants beschreibt ihn als Autodidakten[3]. Er hat also nicht die klassische Lehre gemacht, die seine Mutter bei den großen Meistern absolviert hat. Er hat in der Küche seiner Mutter gelernt.

Seine Küche hat eine französische Basis mit asiatischen Einflüssen[1]. Der Guide Michelin schreibt, dass er das klassische Repertoire seiner Mutter bewahrt und eigene Akzente setzt, etwa mit exotischen Aromen[2]. Eine Forelle mit Dashi-Beurre-blanc steht für diese Mischung[2].

Zwei Sterne

Der Erfolg kommt schnell. Gault&Millau kürt Louis Linster zum Koch des Jahres 2024[1][3]. Und im Guide Michelin BeLux 2025 erhält das Restaurant zwei Sterne[1]. Es ist damit eines von nur zwei Restaurants in Luxemburg mit zwei Sternen[1].

Für Léa Linster ist das ein besonderer Moment. Sie hatte 1987 den ersten Stern geholt. Nun trägt das Haus unter ihrem Sohn zwei. Die Familie hat das Erbe nicht nur bewahrt, sondern weiter nach oben gebracht.

Ein neuer Name

Anfang 2026 wird es offiziell. Das Restaurant Léa Linster trägt künftig den Namen Louis Linster[1]. Der Guide Michelin führt es bereits unter diesem Namen[2]. Paperjam fasst es so zusammen: Der Name ändert sich, die Geschichte bleibt[1].

Im Gastraum begrüßt Njomza Musli die Gäste, die Partnerin von Louis[2][3]. 2022 wurde sie als beste Gastgeberin ausgezeichnet[3]. So steht wieder eine Familie hinter dem Haus.

Léa Linster hat den Familienbetrieb einst nach dem Tod ihres Vaters übernommen. Nun hat sie ihn an ihren Sohn weitergegeben. Das Haus ist seit über 100 Jahren in Familienbesitz, und es bleibt es auch[4].

Für die erste Frau mit dem Bocuse d'Or ist das vielleicht der schönste Erfolg: zu sehen, wie ihre Küche in der nächsten Generation weiterlebt und noch heller strahlt.

Quellen

Jede Tatsache auf dieser Seite stammt aus diesen Quellen. Jede Nummer im Text verweist auf die Quelle, aus der sie stammt.

  1. Presse Paperjam: In the Linster family, the name changes, the story stays · en.paperjam.lu · abgerufen
  2. Guide Guide Michelin: Louis Linster – Frisange guide.michelin.com · abgerufen
  3. Offiziell Restaurant Louis Linster: Louis Linster louis-linster.lu · abgerufen
  4. Presse echo24: Léa Linster wünscht sich mehr weibliche Sternenköche: „Habt keine Angst vor dem Erfolg“ · echo24.de · abgerufen