Sterneköche · Léa Linster

Eröffnung

Aus dem Bistro des Vaters wird ein Gourmetrestaurant

Thibault Van de Sompele Von Thibault Van de Sompele 2 Min. Lesezeit Veröffentlicht

Kurz gesagt

1982 verwandelt Léa Linster das Elternhaus in Frisange in ein feines Restaurant. Hier wird sie Geschichte schreiben.

  • 1982 machte Linster das Familienhaus zu einem Gourmetrestaurant[1].
  • Vorher stand dort das Bistro ihres Vaters[1].
  • Das Restaurant liegt an der Route de Luxembourg 17 in Frisange[2].
  • Das Haus gehört seit über 100 Jahren der Familie[3].

Ein Bistro, ein Café, Stammgäste aus dem Dorf. So kennt man das Haus der Linsters in Frisange. 1982 ändert sich das. Léa Linster verwandelt das Elternhaus in ein Gourmetrestaurant[1].

Ein mutiger Plan

Es ist ein großer Schritt. Aus dem Bistro ihres Vaters soll eine Adresse für feine Küche werden[1]. Linster hat bei den großen französischen Köchen gelernt. Jetzt will sie zeigen, was sie kann.

Das Haus liegt an der Route de Luxembourg 17 in Frisange[2]. Es ist kein glamouröser Ort. Doch Linster ist überzeugt, dass gute Küche die Gäste auch aufs Land lockt.

Klassisch und französisch

Ihre Küche ist klassisch französisch. Sie legt Wert auf gute Produkte und auf Saucen, die genau stimmen. Diese Grundlage prägt das Haus bis heute. Der Guide Michelin schreibt heute noch, dass das Restaurant sein klassisches Repertoire bewahrt, das Léa aufgebaut hat[2].

Das Restaurant ist auch ein Familienprojekt. Seit über 100 Jahren ist das Haus im Besitz der Familie[3]. Linster setzt diese Tradition fort, aber auf eine neue Art.

Die ersten Jahre

Die ersten Jahre sind harte Arbeit. Linster steht in der Küche, sie führt den Betrieb, sie baut ihren Ruf auf. Jeder Abend zählt, jeder Teller muss sitzen.

Und die Arbeit zahlt sich aus. Nur fünf Jahre nach der Eröffnung des Gourmetrestaurants kommt der Guide Michelin zu Besuch, und er vergibt einen Stern[4].

Das Haus in Frisange wird über Jahrzehnte das Zuhause ihrer Küche bleiben. Heute führt ihr Sohn Louis es weiter[1][2]. Doch der Grundstein wurde 1982 gelegt, als eine junge Frau beschloss, das Bistro ihres Vaters neu zu erfinden.

Rückblickend ist das Jahr 1982 der eigentliche Anfang ihrer Karriere als Köchin. Das Café, die Kegelbahn und die Tankstelle gehören zur Familiengeschichte. Das Gourmetrestaurant aber ist ihr Werk[1][4].

Paperjam schreibt über die Familie, dass sich der Name ändert, aber die Geschichte bleibt[1]. Diese Geschichte beginnt in diesem Jahr.

Quellen

Jede Tatsache auf dieser Seite stammt aus diesen Quellen. Jede Nummer im Text verweist auf die Quelle, aus der sie stammt.

  1. Presse Paperjam: In the Linster family, the name changes, the story stays · en.paperjam.lu · abgerufen
  2. Guide Guide Michelin: Louis Linster – Frisange guide.michelin.com · abgerufen
  3. Presse echo24: Léa Linster wünscht sich mehr weibliche Sternenköche: „Habt keine Angst vor dem Erfolg“ · echo24.de · abgerufen
  4. Presse Bocuse d'Or Winners: Léa LINSTER - Bocuse d'Or Winners bocusedor-winners.com · abgerufen