HappyChef Daily · Gastronomie-Nachrichten des Tages
Längere Ladenöffnung, Streit um die Flugabgabe und eine Disco in Not
- Deutschland
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Kurz und knapp
- Rewe Austria will die Öffnungszeiten im Handel von 72 auf bis zu 78 Stunden pro Woche ausweiten.
- Der Flughafen Wien zählte von Jänner bis September 4,5 Prozent weniger Passagiere.
- Die Disco Blow Up in Pottendorf braucht mindestens 35.000 Euro, um wieder öffnen zu können.
- Auf dem Bremer Freimarkt bittet die Bayernfesthalle ihre Gäste, bestimmte Gegenstände zu Hause zu lassen.
Ein ruhiger Sonntag in der Branche. Die Nachrichten kommen vor allem aus Österreich.
Es geht um längere Öffnungszeiten im Handel, um weniger Billigflüge nach Wien und um eine Traditionsdisco, der das Geld fehlt. Dazu ein Blick auf den Bremer Freimarkt.
Österreich: Handel will bis zu 78 Stunden pro Woche öffnen
Rewe-Austria-Chef Marcel Haraszti möchte, dass Geschäfte bis zu 78 statt 72 Stunden pro Woche offen haben dürfen. Das betrifft Marken wie Billa, Penny, Bipa und Adeg.
Er fordert auch bessere Regeln für Selbstbedienungsboxen ohne Personal. Die Wirtschaftskammer ist offen für längere Samstage und bis zu zehn offene Sonntage pro Jahr.
Die Gewerkschaft GPA ist dagegen. Sie warnt vor mehr Belastung für die Beschäftigten, vor allem für Frauen. Ob sich die Regeln wirklich ändern, ist offen.
Quellen: Heute
Wien: Weniger Billigflüge, teurere Tickets und Streit um die Abgabe
Die Regierung hält an der Flugabgabe von 12 Euro fest, auf kurzen Strecken sind es 30 Euro. Wizz Air fliegt seit März nicht mehr ab Wien, Ryanair hat seine Flotte dort von 19 auf 12 Maschinen verkleinert.
Der Flughafen Wien zählte von Jänner bis September 4,5 Prozent weniger Passagiere. Bratislava legte dagegen um 99 Prozent zu.
Niederösterreichs Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner will die Abgabe abschaffen. Wiens Bürgermeister Michael Ludwig fordert eine ehrliche Prüfung. Für Betriebe, die von Städtereisenden leben, ist das eine Zahl, die man im Auge behalten sollte.
Quellen: Heute
Pottendorf: Traditionsdisco Blow Up sammelt Geld für den Neustart
Die Disco Blow Up im Bezirk Baden ist seit September zu. Eine geplante Revival-Nacht wurde nach einer Überprüfung der Betriebsanlage abgesagt.
Für die nötigen Arbeiten braucht es mindestens 35.000 Euro. Die Betreiberfamilie hat schon über 15.000 Euro ausgegeben und kann den Rest allein nicht mehr stemmen.
Seit Jahren gab es nur noch ein oder zwei Partys im Monat. Das deckte die laufenden Kosten, aber keine großen Investitionen. Eine Spendenaktion soll helfen.
Quellen: Heute
Bremen: Festzelt auf dem Freimarkt verbietet skurrile Mitbringsel
Der 991. Bremer Freimarkt läuft seit Freitag auf der Bürgerweide und dauert bis 1. November.
Die Bayernfesthalle bittet ihre Gäste auf Instagram, bestimmte Dinge zu Hause zu lassen. Genannt werden etwa Flipcharts, Badewannen, Telefonzellen und Pfandautomaten. Grund sind Vorfälle bei früheren Veranstaltungen.
Der Beitrag endet mit dem Satz, dass Regeln eben Regeln sind. In den Kommentaren reagierten viele Nutzer mit Witzen.
Quellen: t-online
Was bedeutet das für Ihr Restaurant?
Die Debatte über längere Öffnungszeiten betrifft auch die Gastronomie: Wer am Abend und am Sonntag Personal braucht, konkurriert mit dem Handel um dieselben Leute.
Und wer in Wien von Gästen aus dem Ausland lebt, sollte die Entwicklung bei den Flügen beobachten, bevor die Planung für 2027 steht.
Quellen
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