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Kassen-Terminal: Wann Gäste beim Trinkgeld zögern

Eine Umfrage unter 1.000 Gästen zeigt: Digitale Trinkgeldvorschläge erzeugen Druck. Vier Tipps, wie Sie Ihr Kassensystem einstellen.

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Kurz und knapp

  • 52 Prozent der befragten Gäste kennen sozialen Druck beim Bezahlen.
  • 32 Prozent geben weniger Trinkgeld, wenn nur digitale Wege angeboten werden.
  • 81 Prozent sehen Trinkgeld als Zeichen der Wertschätzung und als freiwillig.
  • Lightspeed empfiehlt passende Beträge, eine sichtbare Option „Kein Trinkgeld“, Diskretion und transparente Verteilung.

Immer mehr Kassen und Kartenterminals fragen nach Trinkgeld. Eine neue Umfrage zeigt, dass viele Gäste sich dabei unwohl fühlen.

Der Kassenanbieter Lightspeed hat gemeinsam mit dem Institut Appinio im April 1.000 Menschen in Deutschland befragt. Alle waren mindestens 18 Jahre alt und hatten in den letzten sechs Monaten ein Restaurant besucht.

Gäste sollten nicht das Gefühl bekommen, dass ihre Trinkgeldentscheidung beobachtet oder bewertet wird.

Julia Scharnhorst · Psychologin

Die Psychologin Julia Scharnhorst erklärt, dass bei einer Rechnung von 80 Euro ein Vorschlag helfen kann. Am Tresen bei einem einzelnen Getränk sei es unangenehmer, wenn man aktiv „Kein Trinkgeld“ wählen muss und das Personal danebensteht.

Lightspeed gibt vier Empfehlungen: Die Vorschläge sollen zum Konzept und zur durchschnittlichen Rechnung passen, im Quick-Service etwa 50 Cent oder 1 Euro. „Kein Trinkgeld“ muss gut sichtbar sein. Gäste sollen unbeobachtet eingeben können. Und Betriebe sollten offen sagen, wie digitale Beträge verteilt werden.

Was bedeutet das für Ihr Restaurant?

Prüfen Sie die Einstellungen Ihres Terminals: Passen die Vorschläge zu Ihrer Rechnung, und ist die Ablehnung mit einem Fingertipp möglich? Sagen Sie Ihrem Team und Ihren Gästen, wohin das Geld geht.

Quellen

Dieser Beitrag fasst die unten genannten Artikel zusammen. Lesen Sie sie für alle Details.

  1. Tageskarte · tageskarte.io