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Digitaler Beleg: Finanzministerium wirbt für Beleg per QR-Code

Seit 1. Oktober dürfen Betriebe Belege digital anbieten. Die Belegpflicht bleibt, eine Infokampagne soll Gäste überzeugen.

Österreich

Kurz und knapp

  • Der Beleg kann per E-Mail, App, Download oder QR-Code übergeben werden.
  • Gäste müssen sich dafür nicht registrieren und keine persönlichen Daten angeben.
  • Die Belegerteilungspflicht gilt unverändert weiter.
  • Die Kampagne kostet insgesamt 290.000 Euro und läuft zunächst etwa einen Monat.

Das Finanzministerium startet eine Informationskampagne zum digitalen Beleg. Betriebe können Rechnungen und Belege seit 1. Oktober 2026 verstärkt digital anbieten.

Der elektronische Beleg darf auch nur auf einem Gerät angezeigt werden. Eine Registrierung ist seit Oktober nicht mehr nötig. Die Belegerteilungspflicht bleibt, digital ist eine zusätzliche Form, kein Ersatz.

Staatssekretärin Barbara Eibinger-Miedl nennt den Umweltschutz als Vorteil: Täglich würden schätzungsweise 1.500 Kilometer Papierbelege gedruckt. Finanzminister Markus Marterbauer sieht eine Entlastung für Unternehmen.

Die Kampagne soll Gäste auch dazu bringen, Belege mitzunehmen. Betriebe könnten daher häufiger nach dem Beleg gefragt werden.

Was bedeutet das für Ihr Restaurant?

Fragen Sie bei Ihrem Kassenanbieter nach, ob der digitale Beleg per QR-Code schon möglich ist. Das spart Papier und Rollen, ersetzt aber nicht die Pflicht, einen Beleg anzubieten.

Quellen

Dieser Beitrag fasst die unten genannten Artikel zusammen. Lesen Sie sie für alle Details.

  1. ORF · orf.at